Halb­scha­len

JÄGER Group ent­wi­ckelt ent­schei­den­den Mon­ta­ge­schutz für Rotor­blatt­bol­zen

Her­aus­for­de­rung

Pass­ge­naue Mon­ta­ge von Rotor­blät­tern mit mehr als 50 Bol­zen

Güns­ti­ger Schutz für Rotor­blatt­bol­zen vor Stö­ßen und Krat­zern

Erleich­te­rung der Blatt­aus­rich­tung bei der Mon­ta­ge

Lösung

Halb­scha­len aus PP als Mon­ta­ge­schutz für Rotor­blatt­bol­zen

Sta­bi­les und kos­ten­küns­ti­ges Mate­ri­al

Ein­fa­ches Mon­ta­ge-Prin­zip per Klick­ver­schluss

Ergeb­nis

Siche­rer Schutz der Rotor­blatt­bol­zen vor Beschä­di­gun­gen

Teu­re Aus­tausch­vor­gän­ge an lau­fen­den Anla­gen ent­fal­len

Schnel­le­re Erst­mon­ta­ge der Rotor­blät­ter

Her­aus­for­de­rung

Feh­ler­freie Mon­ta­ge in luf­ti­ger Höhe
Die Mon­ta­ge von Rotor­blät­tern ist ein hoch­kom­ple­xer Vor­gang. Je nach Anla­gen­typ müs­sen min­des­tens 54 Bol­zen gleich­zei­tig auf die Flucht der jewei­li­gen Rotor­blatt-Naben-Öff­nung aus­ge­rich­tet sein. Ein Pro­zess mit gro­ßen Gewich­ten am Kran schwin­gend in luf­ti­ger Höhe. Nicht immer gelingt das pro­blem­los, es kann zu Beschä­di­gun­gen an den Rotor­blatt­bol­zen füh­ren. Doch beschä­dig­te Bol­zen kön­nen im Lau­fe der Zeit kor­ro­die­ren und an Sta­bi­li­tät ver­lie­ren. Hohe Kos­ten wären in die­sem Fall die Fol­ge.

Mit die­ser Pro­blem­stel­lung mel­det sich ein Her­stel­ler von Wind­kraft­an­la­gen bei der Jäger Gum­mi und Kunst­stoff GmbH. Man kennt sich: Bereits bei vor­an­ge­gan­ge­nen Her­aus­for­de­run­gen des Kun­den hat JÄGER hoch­ef­fi­zi­en­te und kos­ten­op­ti­mier­te Pro­zes­se und Pro­duk­te ent­wi­ckelt.

Wie also wird JÄGER nun einen Schutz für den Dehn­schaft des Bol­zens mit einem Durch­mes­ser von 36 Mil­li­me­tern kon­stru­ie­ren, der zugleich die Blatt­aus­rich­tung erleich­tert, Instand­hal­tungs­kos­ten ver­mei­det und dabei die Mon­ta­ge im Ide­al­fall ver­güns­tigt?

Hohe Kos­ten durch Mon­ta­ge­schä­den

Die sum­mie­ren sich für den Anla­gen­her­stel­ler in zwei­er­lei Hin­sicht. Nicht nur der Ersatz eines Rotor­blatt­bol­zens belas­tet die Kos­ten­rech­nung, son­dern auch der eigent­li­che Aus­tausch des beschä­dig­ten Rotor­blatt­bol­zens, der bei ruhen­dem Betrieb durch­ge­führt wer­den muss. Somit kann die Wind­ener­gie­an­la­ge wäh­rend des Aus­tau­sches kei­nen Strom pro­du­zie­ren, was zu einem Ertrags­aus­fall führt.

Die­se poten­zi­el­le Schwach­stel­le am Bol­zen hat­ten die Pla­ner in der Anfangs­kal­ku­la­ti­on nicht bedacht. Des­halb sum­miert sich jetzt die Ent­wick­lung der
gewünsch­ten Halb­scha­le für den Bol­zen zu den Instand­set­zungs­po­si­tio­nen. Ent­spre­chend hoch ist der Druck, eine kos­ten­güns­ti­ge Lösung zu fin­den, die sowohl in der Pro­duk­ti­on als auch in der Mon­ta­ge einen so ein­fa­chen wie belast­ba­ren Weg beschrei­tet.

Lösung

Halb­scha­len sind die ers­te Wahl

Die Exper­ten von JÄGER schla­gen eine Alter­na­ti­ve vor: zwei mit­ein­an­der ver­schließ­ba­re Halb­scha­len, im Spritz­guss­ver­fah­ren her­ge­stellt.

Nach einem ers­ten Ideen­aus­tausch zwi­schen den Inge­nieu­ren bei Jäger Gum­mi und Kunst­stoff und den Ent­wick­lern des Bol­zen­her­stel­lers sowie mit dem Anla­gen­her­stel­ler fer­ti­gen die JÄGER-Inge­nieu­re ers­te gemein­sa­me Ent­wür­fe im 3D-Druck­ver­fah­ren. Die auf Basis von Zeich­nun­gen gefer­tig­ten Pro­to­ty­pen durch­lau­fen in meh­re­ren Schrit­ten den Abstim­mungs­pro­zess mit allen Betei­lig­ten.

Die Grund­idee wirkt so sim­pel wie über­zeu­gend: Zwei Halb­scha­len legen sich um den Bereich des Dehn­schaf­tes und ver­bin­den sich über einen Klick­ver­schluss. Die Halb­scha­len bestehen aus PP (Poly­pro­py­len) und bie­ten den rich­ti­gen Mit­tel­wert zwi­schen Sta­bi­li­tät und Maß­to­le­ranz des Dehn­schaf­tes.

Damit die Bol­zen wäh­rend des Mon­ta­ge­pro­zes­ses des Rotor­blat­tes an die Nabe inner­halb der Durch­füh­rungs­öff­nung zen­triert wer­den, erhält die Halb­scha­le an einer Stel­le einen schma­len, umlau­fen­den Wulst. Auf die­se Wei­se ist nicht nur die krat­z­emp­find­li­che Ober­flä­che mate­ri­ell vor Beschä­di­gun­gen geschützt. Der Rotor­blatt­bol­zen wird an der Nabe mit einer Mut­ter fixiert, wobei der Schutz des Dehn­schaf­tes in der Anla­ge ver­bleibt

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