Gummiblase

Die JÄGER Group rettet mit der Gummiblase Menschenleben in Sekundenschnelle

Hilfe in Sekundenschnelle

Da das patentierte Löschsystem „detexline“ im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen nur mit einer Leitung arbeitet, finden sowohl die Branderkennung als auch das Löschen darüber statt. Im normalen Betrieb ist das System drucklos und wird erst im Ernstfall aktiv. Bei einem Brand muss das Löschmittel jedoch innerhalb von Sekunden präzise aus der Öffnung des Edelstahl-Löschers in die Leitung gelangen.

Für einen lageunabhängigen und schnellen Löschvorgang entwickelt Jäger Gummi und Kunststoff zusammen mit Protecfire die so genannte Gummiblase. Im Brandfall spielt sich folgendes ab: Der Steuerkopf in der Löschanlage erhält einen Befehl und löst die Gasdruckpatrone in der Blase aus. Die Blase bläht sich – von unten beginnend – im Löschmittelbehälter auf. So wird das vorhandene Löschmittel erfolgreich in eine Richtung zur Löschleitung gedrückt, die über mehrere Düsen das Löschmittel verteilt. Daher ist es gleich, wie der Löscher positioniert ist.

Höchste Anforderungen an ein stets einsatzbereites Löschsystem

Die Vorgaben sind hoch: Das Material muss die Anforderungen für Löschmittel erfüllen und dem Einsatz entsprechend beständig sein – bei
Umgebungstemperaturen von -30 °C bis +80 °C. Die Wandstärken müssen dünn sein, damit im Löscher genug Platz für die Treibgaspatrone (mit Stickstoff) und das Löschmittel verbleibt, die Blase aufgeblasen werden kann und die Dehnung beim Aufblasen gleichmäßig vom Löscherboden aus beginnt.

Demzufolge muss die Gummiblase zuverlässig in gleichbleibender Wandstärke gefertigt sein, um das Löschmittel von allen Seiten gleichmäßig Richtung Austrittsöffnung zur Löschleitung drücken zu können.

Von der passenden Mischung zum richtigen Werkzeug

Zusammen mit der Schwesterfirma Artemis entwickelt Jäger ein Werkzeugkonzept und eine passende Mischung. Die Anforderungen sind hoch und müssen über einen langen Zeitraum erfüllt werden. Das System von Protecfire ist für zehn Jahre wartungsfrei ausgelegt und muss im Ernstfall jederzeit funktionieren.

Die Mischungsexperten von Jäger Gummi und Kunststoff sowie Artemis entwickeln aufgrund der geforderten Materialbeständigkeit bei Minustemperaturen eine Mischung aus extrem elastischem Naturkautschuk (NR) und Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR). Zudem wird ein Metall-Gewindering für
den Anschluss an die Löschleitung anvulkanisiert.

Die Gummiblase wird mithilfe eines Spritzgusswerkzeugs im Injection-Molding-Verfahren (IM) gefertigt. Anfangs entstehen noch Abweichungen bei der Wandstärke, da die Kernzentrierung nicht dauerhaft gehalten werden kann. Jäger überarbeitet das Werkzeug umgehend und realisiert nachträglich eine zuverlässige Kernzentrierung. Jetzt ist das Produkt einwandfrei – es kann an Protecfire geliefert werden.

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