EINDRUCKSVOLLS
KOMPRIMIERBAR

Schaum­stof­fe

Als Schaum­stof­fe bezeich­net man Mate­ria­li­en mit pori­ger Struk­tur und damit ver­bun­de­ner gerin­ger Dich­te aus Gum­mi oder Kunst­stoff. Das gerin­ge spe­zi­fi­sche Gewicht und die gute Kom­pres­si­bi­li­tät eröff­nen Schaum­stof­fen umfang­rei­che Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten. 

Pori­ge Mate­ria­li­en wie Sili­kon­schaum, Zell­kau­tschuk, Schwamm­gum­mi sowie Moos­gum­mi bie­ten eine wider­stands­fä­hi­ge Ergän­zung zu mas­si­ven Werk­stof­fen und sind her­vor­ra­gend zum Däm­men oder Dich­ten geeig­net. Des­halb wer­den Schaum­stof­fe viel­fach im Fahr­zeug­bau, Maschi­nen- und Anla­gen­bau, in der Medi­zin­tech­nik, in der Ener­gie­tech­nik, in der Elek­tro­in­dus­trie, im Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­reich und in der Agrar­tech­nik genutzt.

Her­stel­lung

Schaum­stof­fe wer­den je nach Ver­fah­ren mit oder ohne Druck gefer­tigt. Dabei erfolgt das Schäu­men durch mecha­ni­sche bezie­hungs­wei­se phy­si­ka­li­sche Ver­ar­bei­tung oder durch eine che­mi­sche Reak­ti­on unter Ver­wen­dung von Treib­mit­teln. Das gewähl­te Ver­fah­ren sowie der Roh­stoff­auf­bau der Mate­ria­li­en beein­flus­sen das erziel­ba­re Raum­ge­wicht der Schaum­stof­fe maß­geb­lich, da die­se nach Pro­duk­ti­on eine offe­ne, geschlos­se­ne oder gemisch­te Zell­struk­tur auf­wei­sen. Die Ver­ar­bei­tung kann durch Extru­si­on oder Spritz­guss erfol­gen. Häu­fig wer­den vor­ge­fer­tig­te Plat­ten­wa­ren stanz­tech­nisch ver­ar­bei­tet.

Allen Schaum­stof­fen gemein ist das gerin­ge Gewicht, begrün­det durch die gerin­ge Dich­te. Para­me­ter wie bei­spiels­wei­se Rück­stell­kraft, Druck­ver­for­mungs­rest (DVR), Was­ser­auf­nah­me­fä­hig­keit, akus­ti­sche Ent­kopp­lung, Schock­ab­sorp­ti­on, Dämp­fung und Iso­la­ti­ons­ver­mö­gen dif­fe­rie­ren mit­un­ter stark.

Kom­pres­si­ons­ver­hal­ten

Für gewöhn­lich sind Bau­tei­le aus Gum­mi im fest ver­bau­ten Zustand inkom­pres­si­bel, wenn sich ihnen bei Kraft­ein­wir­kung kein Raum zum Aus­wei­chen bie­tet. Eine Aus­nah­me besteht jedoch in Form von geschäum­ten Elas­to­me­ren. 

Durch den zel­li­gen Auf­bau des Werk­stoffs ergibt sich der benö­tig­te Raum zur Ver­drän­gung inner­halb der Poren­struk­tur selbst, wodurch eine Kom­pres­si­on auch in voll aus­ge­füll­ten Räu­men ermög­licht wird. Die­se Eigen­schaft prä­de­sti­niert Schaum­stof­fe für Anwen­dungs­fäl­le im Bereich Dich­tun­gen und Däm­mun­gen, in denen kein ande­rer Werk­stoff eine Alter­na­ti­ve bie­ten kann.

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