Unse­re Stopf­buch­spa­ckun­gen

Stopf­buch­spa­ckun­gen gel­ten als zuver­läs­si­ge und bestän­di­ge Ele­men­te der Dich­tungs­tech­nik. Da sie einen siche­ren Lecka­ge­schutz bei hoher Che­mi­ka­li­en- und Tem­pe­ra­tur­be­stän­dig­keit bie­ten, wer­den Stopf­buch­spa­ckun­gen in diver­sen tech­ni­schen Sys­te­men zum dich­ten ver­wen­det. Man fin­det sie vor­zugs­wei­se im Maschi­nen­bau wie der Pum­pen­tech­nik oder Arma­tu­ren­tech­nik, aber auch in der che­mi­schen oder metall­ver­ar­bei­ten­den Indus­trie sowie im Werk­zeug- und For­men­bau.

Stopf­buch­spa­ckun­gen wer­den als Abdich­tung einer dre­hen­den oder axi­al beweg­ten Wel­le gegen ein­wir­ken­de Flüs­sig­keits- oder Dampf­drü­cke ein­ge­setzt, sowie gegen ein­drin­gen­den Schmutz oder aus­tre­ten­des Schmier­mit­tel.
Eine Stopf­buch­se besteht aus der Stopf­buch­spa­ckung (der eigent­li­chen Dich­tung) und einer Stopf­buchs­bril­le (einer flan­sch­ähn­li­chen Hül­se), mit der die Stopf­buch­spa­ckung mit­tels Schrau­ben oder Federn axi­al ver­presst wird.

Bei elas­ti­schem Dicht­ma­te­ri­al wird durch die axia­le Pres­sung auch eine radia­le Pres­sung der Stopf­buch­spa­ckung auf der Wel­le erreicht. So kann der Dicht­spalt auf ein den Betriebs­be­din­gun­gen ange­pass­tes Mini­mum ein­ge­stellt wer­den. Eine gerin­ge Lecka­ge ist nicht gänz­lich aus­zu­schlie­ßen, häu­fig aber sogar in der Dich­tungs­tech­nik gewünscht.

Vor­tei­le von Stopf­buch­spa­ckun­gen:

  • Uni­ver­sell ein­setz­bar
  • Hohe mecha­ni­sche Fes­tig­keit
  • Mini­ma­ler Kalt­fluss
  • Dimen­si­ons­sta­bil
  • Nied­ri­ge Lecka­ge­wer­te und Reduk­ti­on von mög­li­cher Quer­schnitts­dif­fu­si­on
  • Erfüllt die TA Luft- und Aus­blas­richt­li­ni­en
  • Ver­wend­bar in der phar­ma­zeu­ti­schen und Lebens­mit­tel Indus­trie (FDA und EU 1935/2004)
  • Zeit­lich unbe­schränkt lager­bar
Einzelkomponenten Stopfbuchspackungen Dichtungstechnik

Ein beson­de­rer Werk­stoff – Expan­dier­tes PTFE (ePT­FE)

Unser stra­te­gi­scher Part­ner TEADIT® ver­wen­det einen ther­mi­schen Expan­si­ons­pro­zess im Anschluss an die Sin­te­rung der Stopf­buch­spa­ckun­gen, um das werk­stoff­ty­pi­sche Kriech­ver­hal­ten von PTFE zu mini­mie­ren. Dadurch ent­ste­hen Dich­tungs­ele­men­te wie Bän­der oder Schnü­re mit mono­axia­ler Aus­rich­tung oder Flach­dich­tun­gen sowie Plat­ten, wel­che mul­ti­di­rek­tio­nal struk­tu­riert sind. Eine hohe che­mi­sche Bestän­dig­keit sowie eine sehr gute Kom­pres­si­bi­li­tät zeich­nen ePT­FE aus und prä­de­sti­nie­ren die­ses Mate­ri­al zur Abdich­tung von Ver­bin­dun­gen aus Kunst­stoff und Stahl sowie für email­lier­te Flansch­ver­bin­dun­gen. Des Wei­te­ren erset­zen sie oft­mals Plat­ten mit Hohl­glas­ku­gel-Füll­stoff.

Wir bie­ten Ihnen unter ande­rem fol­gen­de Mate­ria­li­en im Bereich der Dich­tungs­tech­nik, ins­be­son­de­re für Stopf­buch­spa­ckun­gen, an:

  • PTFE: rei­ne PTFE-Gar­ne (che­mi­sche und ther­misch belast­bar). Zusätz­lich auch imprä­gniert oder mit inkor­po­rier­tem Gra­fit.
  • PTFE/Aramid: Kom­bi­na­ti­on aus PTFE (che­mi­schen und ther­mi­schen belast­bar) und Ara­mid (druck- und extrusi­ons­be­stän­dig).
  • Ara­mid: Ara­mid­gar­ne aus Sta­pel­fa­sern für hohe Drü­cke, gro­ße Spalt­ma­ße oder abra­si­ve Medi­en.
  • Kohle/Grafit: expan­dier­te Gra­fit­bän­der und rei­nes Koh­le­fa­ser­garn.
  • Glas: behan­del­te Glas­fa­ser­gar­ne mit Gra­fit­pul­ver oder PTFE (Disper­si­on).
  • Diver­se Kom­bi­na­tio­nen: Acryl­fa­sern, Novo­loi­de, Ramie­fa­sern, Poly­imid­gar­ne.

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