RODER?
FÜR UNS EIN LEICHTES!

Roder

Moder­ne Voll­ern­te-Roder in der Rüben- und Kar­tof­fel­ern­te sind hoch­kom­ple­xe Land­ma­schi­nen, die den gesam­ten Ern­te­vor­gang voll­au­to­ma­ti­siert durch­füh­ren. Der Wunsch nach Effi­zi­enz­stei­ge­rung hat dazu geführt, dass sowohl die Maschi­nen als auch die Vor­rats­bun­ker immer grö­ßer wur­den und somit immer mehr Rei­hen gleich­zei­tig geern­tet wer­den kön­nen. Ein gezo­ge­ner Kar­tof­fel­ro­der neu­es­ter Genera­ti­on besitzt ein Gesamt­ge­wicht von über zehn Ton­nen. Voll befüllt bringt es ein moder­ner Rüben­ro­der sogar auf über 60 Ton­nen Gesamt­ge­wicht. Die­ses Gewicht erzeugt einen gefähr­li­chen Ziel­kon­flikt in der Roder-Ent­wick­lung. Wie kann Gewicht redu­ziert wer­den, ohne dadurch eine Ver­rin­ge­rung in Leis­tung und Volu­men hervorzurufen? 
Förderband mit gekröpften Stäben und fünf Kartoffeln

Unse­re Kom­pe­tenz: Gewichts­re­du­zie­rung als wich­ti­ges Entwicklungsziel

In der Pro­dukt­ent­wick­lung arbei­ten Konstrukteur:innen neu­er Roder-Pro­to­ty­pen dar­an, die­se Her­aus­for­de­rung zu lösen. Sie wis­sen, dass die Kun­den Boden­ver­dich­tung ver­rin­gern wol­len. Eine Lösung dazu stellt der Ein­satz von brei­te­ren Rei­fen mit grö­ße­rer Auf­stands­flä­che dar. Nach­tei­lig ist, dass dadurch kei­ne Gewichts­re­du­zie­rung erzielt wird. Wenn ein Pro­du­zent von Land­ma­schi­nen das Gewicht sei­ner Roder sen­ken möch­te, ist der Ein­satz von Elas­to­me­ren und Kunst­stof­fen unum­gäng­lich. Dabei erge­ben sich bei Kunst­stof­fen neben der Gewichts­er­spar­nis auch Vor­tei­le im Bereich der Halt­bar­keit und der Abrieb­be­stän­dig­keit. Die Elas­to­me­re punk­ten hin­ge­gen mit ihrer Elas­ti­zi­tät und den guten Dicht- und Dämpfungseigenschaften. 

In der Zusam­men­ar­beit mit den füh­ren­den Her­stel­lern von Rodern füh­ren wir oft gemein­sa­me Tei­le­ent­wick­lun­gen für Roder-Pro­to­ty­pen durch. Durch unse­re Mate­ri­al­kom­pe­tenz im Bereich Gum­mi und Kunst­stoff sowie unse­re lang­jäh­ri­ge Erfah­rung wer­den Her­aus­for­de­run­gen in der Pro­duk­ti­on von Bau­grup­pen und Bau­tei­len schnel­ler bewäl­tigt. Eige­ne Prüf­stän­de zur Vor­ab­kon­trol­le der Werk­stof­fe und Bau­grup­pen redu­zie­ren die Zeit der Feld­tests. So unter­stüt­zen wir die Konstrukteur:innen aktiv dabei, inno­va­ti­ve Pro­to­ty­pen schnel­ler zur Seri­en­rei­fe zu bringen.

Jede ein­zel­ne Trag­rol­le im Roder redu­ziert das Gewicht – in der Sum­me um fast 500 Kilogramm

In den Sieb­band­sys­te­men für Roder sind bis zu 200 Trag­rol­len mit einem Gewicht von 600 Kilo­gramm ver­baut. Die JÄGER Group stellt sich der Her­aus­for­de­rung, das bis­her aus Metall bestehen­de Bau­teil neu zu kon­zi­pie­ren. Nach umfang­rei­chen Mate­ri­al­prü­fun­gen wähl­te man glas­fa­ser­ver­stärk­ten Kunst­stoff in Kom­bi­na­ti­on mit einer Lauf­flä­che aus einer Gum­mi­mi­schung. Ledig­lich das Kugel­la­ger ist heu­te noch aus Metall. Wir haben mit die­ser Mate­ri­al­aus­wahl eine Gewichts­re­du­zie­rung auf nur noch 550 Gramm pro Trag­rol­le erreicht – der Roder wiegt damit eine hal­be Ton­ne weniger. 

Siebst­ab­bän­der mit gum­mi­er­ten Mit­neh­mern scho­nen die Ernte

Kein:e Verbraucher:in wür­de Kar­tof­feln kau­fen, deren Haut beschä­digt ist. Unse­ren Siebst­ab­bän­dern mit gum­mi­er­ten Mit­neh­mern in Kar­tof­fel­ro­dern kommt daher eine gro­ße Bedeu­tung zu. Die bis­her ver­wen­de­ten Mit­neh­mer aus Stahl sind zu hart und kön­nen Druck­stel­len und Abscha­bun­gen an den Feld­früch­ten ver­ur­sa­chen. Die JÄGER Group bie­tet dafür indi­vi­du­ell ange­pass­te Elas­to­mer-Mischun­gen für Mit­neh­mer und Trans­port­bän­der. Neben einer Gewichts­re­du­zie­rung wer­den so auch zusätz­lich die Kar­tof­feln geschont.

Neu­ent­wick­lung von Bau­grup­pen mit hoher Zuverlässigkeit

Gemein­sam mit den Her­stel­lern von Rodern arbei­ten wir in der Neu­ent­wick­lung von Bau­tei­len dar­an, den gesam­ten Lebens­zy­klus des Pro­duk­tes abzu­bil­den. Dazu gehört neben den Pro­duk­t­ei­gen­schaf­ten wie Abrieb­be­stän­dig­keit und Zuver­läs­sig­keit auch die Ver­füg­bar­keit von Ersatz­tei­len. Die Wie­der­be­schaf­fungs­zeit ist vor allem wäh­rend der Ern­te ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um und auch der Auf­wand für Mon­ta­ge muss berück­sich­tigt wer­den. Zu lan­ge Mon­ta­ge­zei­ten haben teu­re Maschi­nen­still­stän­de zur Fol­ge. 

In jeder Ent­wick­lungs­part­ner­schaft zur Kon­struk­ti­on eines neu­en Pro­to­typs für Roder sehen wir eine gro­ße Chan­ce: Wir brin­gen neue Ideen ein und bewei­sen unse­re eige­ne Mate­ri­al­kom­pe­tenz im Ent­wick­lungs­pro­jekt! Die Steue­rung der Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten mit Hil­fe der pas­sen­den Mischung ist ein Erfolgs­fak­tor in der Tei­le­ent­wick­lung. Jede Bau­grup­pe, deren Gewicht redu­ziert wer­den kann und die in der Bestän­dig­keit den bis­her ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en über­le­gen ist, hilft bei der Bewäl­ti­gung des Zielkonfliktes.

Kartoffelvollernter Ansicht von oben

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