Bau der neu­en Unter­neh­mens­zen­tra­le in Han­no­ver ist gestar­tet

Die Arbei­ten für den Neu­bau der JÄGER Group haben begon­nen. Die ers­ten Fun­da­men­te ste­hen, die gesam­te Fer­tig­stel­lung ist für das Früh­jahr 2021 geplant.

Im Früh­jahr 2019 wur­de von der Stadt Han­no­ver end­lich die Bau­ge­neh­mi­gung für den Um- und Neu­bau im Loh­weg in Han­­no­­ver-Ander­­ten erteilt. Dort ent­steht am bereits bestehen­den Gebäu­de von Jäger Umwelt-Tech­­nik der Neu­bau der JÄGER Unter­neh­mens­zen­tra­le. Im Mai konn­te die Bau­fir­ma Mun­te­bau GmbH mit den Abriss­ar­bei­ten für Tei­le des bestehen­den Gebäu­des begin­nen.

Auf dem Gelän­de ste­hen seit­her auch Con­tai­ner sowohl für die Bau­ar­bei­ter als auch die Bau­lei­tung. Letz­te­re stimmt sich dort regel­mä­ßig mit Archi­tek­ten und Fach­pla­nern sowie mit Geschäfts­füh­rer Mari­us-Quin­­tus Jäger ab.

Beim Abriss stie­ßen die Bau­ar­bei­ter jedoch auf Haupt­lei­tun­gen für Gas, Was­ser und Strom, die in dem Plan des vor­he­ri­gen Eigen­tü­mers anders ver­zeich­net waren – es kam zu wesent­li­chen Ver­zö­ge­run­gen im Bau­plan, da die Lei­tun­gen ver­legt wer­den muss­ten.

Kran und Baustellenschild Neubau Jaeger

Die Erwei­te­rung der Pro­duk­ti­ons­hal­le für Jäger Umwelt-Tech­­nik – auf der Rück­sei­te der bestehen­den Hal­le – konn­te im Juli 2019 star­ten. Im Früh­jahr 2020 soll die Hal­le in Betrieb genom­men wer­den. Olaf Bart­mei­er, Pro­duk­ti­ons­lei­ter Jäger Umwelt-Tech­­nik, freut sich auf die neu­en Räum­lich­kei­ten und fin­det die Bau­ar­bei­ten auf dem Gelän­de eine „span­nen­de, neue Situa­ti­on“. „Jetzt hat die Pha­se begon­nen, wo man täg­lich den Fort­schritt auf der Bau­stel­le sieht – da kann auch mal eine Tas­se auf dem Schreib­tisch vibrie­ren.“

Der Tief­bau für das neue Büro­ge­bäu­de begann im Sep­tem­ber 2019. Gut fünf Meter tief wur­de das Gelän­de aus­ge­schach­tet um die Fun­da­men­te zu gie­ßen und die Kel­ler­wän­de zu set­zen.
Hans-Chris­­ti­an von Cons­bruch, Geschäfts­füh­rer Jäger Umwelt-Tech­­nik, ver­folgt den Bau­fort­schritt mit gro­ßem Inter­es­se: „Ich doku­men­tie­re die Ver­än­de­run­gen auf unse­rem Gelän­de regel­mä­ßig mit Luft­auf­nah­men. Wie die meis­ten von uns, freue ich mich natür­lich auf den Tag, an dem wir unse­re neu­en Büros bezie­hen dür­fen.“

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Wenn es kei­ne wei­te­ren Ver­zö­ge­run­gen wie bei­spiels­wei­se archäo­lo­gi­sche Fun­de oder extre­me Wet­ter­be­din­gun­gen gibt, kön­nen die Jäger-Kolleg*innen aus der Bis­sen­dor­fer Stra­ße und von Jäger Umwelt-Tech­­nik im Früh­jahr 2021 in das neue Gebäu­de ein­zie­hen.
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Wie die Räu­me im neu­en Gebäu­de aus­ge­stat­tet wer­den, wird der­zeit noch geplant. „Fest steht, dass das gesam­te Gebäu­de kli­ma­ti­siert wird. Eine Ent­schei­dung, die nach dem sehr hei­ßen Som­mer 2018 getrof­fen wur­de. Damit sich die Mitarbeiter*innen bei der Arbeit wohl­füh­len und um ihnen die Arbeit zu erleich­tern, hat sich die Geschäfts­lei­tung für ein aus­ge­klü­gel­tes Kli­­ma­­ti­­sie­­rungs- und Lüf­tungs­sys­tem, das die Tem­pe­ra­tur pro Stock­werk unter­schied­lich ein­stel­len kann, ent­schlos­sen. Um den­noch Ener­gie zu spa­ren und die Umwelt zu scho­nen, wird die Kli­ma­an­la­ge nur in hei­ßen Som­mer­mo­na­ten zum Ein­satz kom­men.

Es wird daher – anders als in man­chem kli­ma­ti­sier­ten Neu­bau – Fens­ter zum Öff­nen geben, sodass eine natür­li­che Lüf­tung wei­ter­hin zusätz­lich mög­lich sein wird. Zudem wird es einen gro­ßen Park­platz geben, für den auch 40 Rad­stän­der und drei Schnell­la­de­säu­len für E‑Autos ein­ge­plant sind. „Für noch kom­men­de Mobi­li­täts­in­no­va­tio­nen kön­nen wir dank vor­aus­schau­en­der Bebau­ung eben­falls Mög­lich­kei­ten schaf­fen“, ergänzt Britt Orla­mün­de, Assis­ten­tin der Geschäfts­füh­rung.